Die freundlichsten und liebenswürdigsten Menschen trotz größter Armut, außerirdisch anmutendende Landschaften, riesige wüstenhafte Salzseen und hunderte Vulkane – das ist Äthiopien.

Widersprüchlicher geht es kaum: Glitzernde Glasfassaden an den Hauptstraßen Addis Abebas und ohrenbetäubender Straßenlärm, eine staubige Baustelle an der anderen und dazwischen oder daneben eine unglaubliche Menschenmenge, manchmal sogar eine Ziegenherde, Märkte, kleine Verkaufsstände, orthodoxe Kirchen sowie der größte Markt Afrikas mit mehreren Quadratkilometern Ausdehnung. Biegt man von den Hauptstraßen ab, findet man sich auf unasphaltierten Feldwegen zwischen Hochhäusern und Hütten wieder, selbst auf dem Weg ins Hotel.

Reist man in eins der ärmsten Länder Afrikas sollte man gut vorbereitet sein. Reisen auf eigene Faust ist quasi unmöglich. Wir, zwei gute Freunde aus Eisenach und Ruhla, wollten es wissen: Dreieinhalb Wochen Äthiopien im Februar 2025, von der 2.200 m hoch gelegenen Hauptstadt in einen der entlegensten Winkel des Landes und der Erde, in die 120 m unter dem Meeresspiegel liegende Danakil-Depression, dort, wo sich das „Horn von Afrika“ vom restlichen Afrika abspaltet und gen Osten driftet, wo es trotz größter Armut die freundlichsten und liebenswürdigsten Menschen gibt, die in einer außerirdisch, anmutenden Landschaft, inmitten erkalteter Lavaströme ihre Ziegen hüten und ihr Leben meistern.

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