Drei Jahre früher als im eisenachischen Teil die erste Feuerlöschmannschaft wurde im gothaischen Teil die erste Ruhlaer Schützenkompanie gegründet.
Mit Unterschrift vom 3. Mai 1725, vor 300 Jahren nämlich, genehmigte Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg einen entsprechenden Antrag von etwa 20 Messerschmiedemeistern, gab Anweisungen, stellte Bedingungen und erließ die zwanzig eng beschriebenen Seiten umfassende „Schützen-Ordnung in der Ruhl, gültig für die Schützen-Meistern und Gesellschaft“ der beiden Gemeinden herzoglich gothaischen Gebietes. Noch im Mai 1725 wurde dem „Präses der Rühler Schützen Gesellschaft“, dem Messerschmiedemeister Hans Christoph Stehmann eine Ausfertigung des Dokumentes zugestellt, verbunden mit der Gebührenrechnung für die mehrfache Ausfertigung der 46 „Articul“ und 10 Zusätze enthaltenden Ordnung über 26 Rtlr. und 2 Gr., die erst über ein Jahr später bezahlt werden konnten. Das Amt des Bewahrers der Ordnung, die bis 1863 gültig war, vererbte sich mehrmals in der Familie Stehmann. Musikdirektor Berthold Stehmann übergab das Dokument dem Bundesschützenverein und dieser 1906 dem neu gegründeten Ortsmuseum. Da später das Fehlen einiger Seiten festgestellt wurde, ist für die Heimatgeschichtssammlung noch ein vollständiges Amtsexemplar besorgt worden.
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