Unterstützung bei Großbrand in Eisenach
Am Samstagabend, dem 26. September 2026 wurden die Feuerwehren der Stadt Ruhla zur Unterstützung eines laufenden Einsatzes nach Eisenach alarmiert. Auf einer Weidefläche am Rothenhof war ein Heuballenlager mit rund 1.200 Ballen in Brand geraten.
Zunächst wurde die Feuerwehr Ruhla mit beiden Tanklöschfahrzeugen angefordert. Im weiteren Einsatzverlauf folgte die Alarmierung der Feuerwehr Thal mit zusätzlichen Einsatzkräften.
Die Ruhlaer Kameraden unterstützten die umfangreichen Löscharbeiten und kühlten die angrenzende Vegetation, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Zudem wurde beim Befüllen der Wassertanks der unterstützenden Landwirte angepackt, die das Löschwasser mit Traktoren zur Einsatzstelle transportierten.
Damit trugen die Feuerwehren der Stadt Ruhla bis in die frühen Morgenstunden zur Bewältigung des langwierigen Einsatzes bei.
Ausbildung Atemschutz und Fahrzeugkunde
Die dieswöchige Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Ruhla am Freitag, dem 24. September 2026 war zweigeteilt. Die Atemschutzgeräteträger führten ihre jährliche Belastungsübung auf der Atemschutzübungsanlage im Feuerwehrtechnischen Zentrum Immelborn durch. Hierzu gehören neben dem eigentlichen Streckendurchgang auch Ausdauerübungen: 25 Meter Leitersteigen auf der Endlosleiter, ein Marsch über das Gelände des FTZ und eine Übung am Handergometer – alles selbstverständlich unter schwerem Atemschutz.
Zeitgleich frischten die am Standort verbliebenen Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen zum Thema Fahrzeug- und Gerätekunde bei theoretischen und praktischen Übungen am Tanklöschfahrzeug TLF 3000 auf.
Einsatznews
In einem Mehrfamilienhaus im Ruhlaer Südweg kam es am Sonntag, dem 27. September 2026 in der Mittagszeit zu einem Wasserrohrbruch mit Wassereinbruch im Keller. Vor Ort stellten die Kameraden die betroffene Wasserleitung fest und schlossen das nächstgelegene Ventil. Der Schaden konnte im Versorgungsschacht in einem der oberen Stockwerke lokalisiert, jedoch nicht sofort behoben werden.
Am späten Donnerstagnachmittag, dem 24. September 2026 wurde die Ruhlaer Feuerwehr zu einem umgestürzten Telefonmasten auf einer Hohle zwischen Köhlergasse und Breitenbergstraße alarmiert. Der marode Mast war auf ein Gebäude gestürzt. Nachdem das Kabel vom Masten befreit und gesichert war, wurde der Mast umgelegt und das Dach provisorisch gesichert.
Am Donnerstag, dem 24. September 2026 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Ruhla zu einer Amtshilfe der Polizei alarmiert. Der Einsatzauftrag war, Zugang zu einem Wohnhaus zu ermöglichen. Nachdem die Verschlusssicherheit des Gebäudes wieder hergestellt wurde, konnte der Einsatz beendet werden.
Am Mittwoch, dem 23. September 2026 wurde die Ruhlaer Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in der Breitenbergstraße angefordert. Gemeinsam mit den Einsatzkräften des Rettungsdienstes wurde der Patient für den Transport vorbereitet und sicher zum Rettungswagen getragen.
Text/Fotos: Freiwillige Feuerwehr Stadt Ruhla
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