Foto-Time zum Kirmesauftakt am letzten Freitag, Ortseingang Seebach.
Mit dem traditionellen Kuchenmarsch samt zünftiger Blasmusik durch den Ort begann am Freitag, dem 26. Juni 2026 trotz tropischer Temperaturen die Seebacher Kirmes.
Da brauchte es schon die eine oder andere Abkühlung mit kühlen Getränken und Wasser aus der mitgeführten Sprühflasche sowie Regenschirmen als Sonnenschutz. Doch die Kirmesgesellschaft samt Gästen ließ sich die gute Stimmung vom heißen Wetter nicht nehmen. Am Freitagabend legten zur Neonparty 2.0 gleich mehrere DJs auf und sorgten für beste Stimmung.
Bereits am Samstagmorgen um 8:00 Uhr startete das traditionelle Umspielen an der Diakonie in Seebach. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte das Thermometer 26 Grad, ehe die Temperaturen im Laufe des Tages auf bis zu 38 Grad anstiegen. Für die Kirmesgesellschaft war das eine enorme Belastung – so viel Wasser wie bei dieser Kirmes, und insbesondere während des Umspielens, wurde nach eigenen Angaben noch nie verbraucht. Besonders bewegend war die große Anteilnahme der Seebacher Bevölkerung. Viele Bewohner sorgten sich um die Kirmesgesellschaft und empfingen die Kirmesburschen und -mädchen an ihren Haustüren nicht nur mit dem traditionellen Schnaps, sondern vor allem mit Wasser, Melonen, Eis oder einer willkommenen Abkühlung durch den Gartenschlauch. Diese herzliche Unterstützung und Fürsorge war alles andere als selbstverständlich und wurde von der gesamten Kirmesgesellschaft mit großer Dankbarkeit angenommen.
Für eine zusätzliche Abkühlung sorgte die Freiwillige Feuerwehr Seebach, die mit einem leistungsstarken Ventilator sowie Wasser, das auf das Zeltdach gespritzt wurde, half, die Temperaturen im Festzelt spürbar zu senken. Die Kirmesgesellschaft bedankt sich herzlich für diese tatkräftige und sehr spontane Unterstützung.Am Abend sorgte dann die Liveband „The Luckytones“ für beste Stimmung im Festzelt.
Trotz großer Hitze wurde hörbar mit den traditionellen „Hera“-Rufen Kirmesstimmung im Ort verbreitet.
Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der großen Hitze. Nach dem Kirmesgottesdienst mit Pfarrer Johannes Reinhardt wurde das weitere Programm aus Sicherheitsgründen ins Klubhaus verlegt und in verkürzter Form durchgeführt. Der Frühschoppen mit musikalischer Begleitung vom „Behringer“ sowie das anschließende Mittagessen konnten dort in einer kühlen Umgebung stattfinden. Auch die ursprünglich geplante Kinderkirmes, inklusive des Kinderflohmarktes, musste aufgrund der hohen Temperaturen jedoch verzichtet werden. Die traditionelle Kirmesbeerdigung wurde nach vorn verlegt und nur noch im kleinen Kreis abgehalten.
Trotz der außergewöhnlichen Wetterbedingungen blicken die Veranstalter auf ein gelungenes Kirmeswochenende zurück – und danken sehr ihren Helfern und Unterstützern, ohne die sie die Kirmes nicht geschafft hätten. Ein besonderer Dank gilt René Walter (REWA) für die spontane Hilfe bei allem, was Werbung betrifft, Christian Zarate für die kurzfristige Reparatur des Radeberns, ohne die er wahrscheinlich die Märsche durchs Dorf nicht überlebt hätte, Andreas Zettl für den schönen Showtanz, den er unseren Kirmesmitgliedern in kürzester Zeit beigebracht hat. Jens Häring und Mario Niemuth für das leckere Essen, Markus und Steffen Rinko für die Bereitstellung ihres Gabelstaplers übers gesamte Kirmeswochenende, der Gemeinde Seebach für die spontane Genehmigung, die Sonntagsveranstaltung ins Klubhaus zu verlegen, sowie dem SCC für die gute Unterhaltung der Gäste mit Showtänzen und technischer Unterstützung am Freitagabend. Schon jetzt freuen sie sich auf die Kirmes im nächsten Jahr.
Text: M. Kornhaas, aki/rz | Fotos: aki/rz, Kirmesgesellschaft Seebach
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