Titelthema: Ruhlaer Orts- und Apothekenmuseum wieder geöffnet
Imposant interessant wird es auch in dieser Saison wieder im Orts- und Tabakpfeifenmuseum sowie im Apothekenmuseum in Ruhla. Denn eines ist sicher: Historie und Tradition haben in der Bergstadt eine große Bedeutung. Die Ausstellungsareale in einem der schönsten und ältesten Fachwerkhäuser Ruhlas, welches sich in der Oberen Lindenstraße befindet, haben so Einiges zu bieten: viel Historisches, unter anderem Handwerk und Industrie, einst bedeutende Ruhlaer oder einzigartige Exponate.
Am vergangenen Mittwochnachmittag wurden sowohl das Orts- und Tabakpfeifenmuseum, als auch das Apothekenmuseum in der Köhlergasse wieder offiziell nach der Winterpause eröffnet. Einige neue Museumsstücke, die man ab dieser Saison bewundern kann, wurden von Detlef Fuhlrott vorgestellt. Dazu gehört auch eine Dampfmaschine, die in der Rubrik der „Neuen Geologie“ eingeordnet ist – eine Dauerleihgabe von der Witwe des verstorbenen Günter Simon, der dieses Modell im heimischen Keller perfekt und funktionsfähig erschaffen hatte. Hinzu kommt das Exponat eines weiteren Elements des Reliefs der ehemaligen Rühler Landgrafenschmiede, welches genau zum bereits existenten Teilstück passt. Es befand sich zuvor in den Händen von Walter Krauß, einstiger Glaser in Ruhla, dessen Nachkommen Enkelin Alexandra und Urenkelin Marie dieses gerne für die Ausstellung im Museum zur Verfügung stellen. Und auch Informatives und Wissenswertes, beispielsweise rund um die Eisenverhüttung und wie man dies mittels eines sogenannten Rennofens vornahm, gibt es zu sehen. Man kann auch via neuestem Bildschirm im Hauptraum die Rühler Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, den einst industriellen Standort früher und das heutige Ruhla sowie vieles mehr anschauen.
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